velibra: Wichtige Zahlen auf einen Blick
So verordnen Sie velibra
Regelversorgungssicherheit durch dauerhafte Zulassung
velibra ist dauerhaft im Verzeichnis des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) geführt.
Für Sie als Verordner:in schafft dies Regelversorgungssicherheit: ein klar definierter, erstattungsfähiger Versorgungsweg durch Verordnung auf Rezept – mit transparenten Anforderungen an Qualität, Sicherheit und Evidenz.
velibra ist über die PZN 16879359 verordnungsfähig und kann – abhängig von den Gegebenheiten in Ihrer Praxis – als Papierrezept (Muster 16) oder als E-Rezept ausgestellt werden. Informationen zu Verordnungsweg und Abrechnung finden Sie auf der Seite “velibra verordnen”.
Sie haben noch Fragen?
Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zu velibra Studien.
Alle weiteren Fragen beantworten wir Ihnen gerne hier.
velibra ist ab 18 Jahren geeignet. Dadurch wird sichergestellt, dass die Inhalte und Übungen zur jeweiligen Lebenssituation passen und sicher sowie sinnvoll angewendet werden können.
Die Wirksamkeit von velibra wurde in einer Studie im Jahr 2017 zu digitalen Therapien bei Angst- und Panikstörungen nachgewiesen. An dieser Studie nahmen 139 Patient:innen mit einer Angsterkrankung teil.
Entwickelt wurde velibra von der GAIA AG. Hinter dem Programm steht ein erfahrenes interdisziplinäres Team aus Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen, das die Inhalte in Zusammenarbeit mit Betroffenen konzipiert hat.
Für velibra bestehen konkrete Kontraindikationen: Das Programm darf bei Patient:innen mit psychotischen Erkrankungen (z. B. Schizophrenie), bipolaren Störungen oder einem suizidalen Risiko nicht angewendet werden.
Zusätzlich sind folgende Sicherheitshinweise zu beachten:
- Kein Ersatz für Regelversorgung: velibra dient als Ergänzung und darf bestehende ärztliche oder psychotherapeutische Behandlungen nicht ersetzen.
- Mögliche Begleiterscheinungen: Die Auseinandersetzung mit Ängsten kann belastend sein und Symptome vorübergehend verschlechtern. Spezielle körperliche Übungen (wie „Im Kreis drehen“) können in seltenen Fällen länger anhaltende körperliche Beschwerden auslösen.
- Körperliche Einschränkungen: Bei Patient:innen mit gesundheitlichen Beschwerden wird dringend eine vorherige ärztliche Abklärung empfohlen, um zu klären, ob die Übungen zur körperlichen (interozeptiven) Exposition für sie geeignet sind
Grundsätzlich ist velibra eine sichere Ergänzung zur üblichen Behandlung, jedoch können bei der Nutzung folgende Nebenwirkungen oder Begleiterscheinungen auftreten:
- Belastung durch schwierige Themen: Die Auseinandersetzung mit Ängsten und anderen herausfordernden Themen kann anstrengend sein. Dadurch kann es vorkommen, dass sich die Stimmung oder andere Symptome von Patient:innen vorübergehend verschlechtern.
- Körperliche Reaktionen bei Expositionsübungen: velibra enthält Übungen zur körperlichen Konfrontation, die sogenannte interozeptive Exposition. Eine spezielle Übung, die panikähnliche Symptome auslösen soll ("Im Kreis drehen"), kann in sehr seltenen Fällen vorübergehende körperliche Beschwerden verursachen, die länger andauern als die vorgesehenen wenigen Minuten.
- Ausbleibender Behandlungserfolg: Nicht jede Übung oder Empfehlung ist für alle Patient:innen gleichermaßen geeignet. Es ist zudem möglich, dass nicht jede:r in dem erhofften Maße vom Programm profitiert, was unter Umständen Gefühle der Enttäuschung auslösen kann.