Hier finden Sie alles, um velibra als digitale KVT schnell und unkompliziert in Ihre Versorgung zu integrieren: Infomaterial für Patient:innen, praktische Verordnungshilfen, Download-Material sowie das Angebot kostenfreier CME-Fortbildungen.
Hier finden Sie alles, um velibra als digitale KVT schnell und unkompliziert in Ihre Versorgung zu integrieren: Infomaterial für Patient:innen, praktische Verordnungshilfen, Download-Material sowie das Angebot kostenfreier CME-Fortbildungen.
Kontaktieren Sie das velibra Team jederzeit.
Sie interessieren sich für velibra und denken, das Programm könnte die Versorgung der Patient:innen in Ihrer Praxis oder Klinik verbessern?
Bestellen Sie ein Paket mit Behandlerinfos, Patient:innen-Flyern und Muster 16-Rezeptvorducken (inkl. Ausfüllhilfe für die Verordnung).
Verschaffen Sie sich einen eigenen Eindruck von velibra: Fordern Sie Ihren persönlichen Testzugang an und lernen Sie Aufbau, Inhalte und Nutzerführung des Programms kennen.
Unsere Berater:innen führen Sie entlang typischer Patient:innen-Verläufe durch velibra und beantworten Fragen zur Anwendung in Ihrer Praxis oder Klinik. Der Termin findet online statt und dauert etwa 20 Minuten.
Ihr Vorteil bei einer persönlichen Produkt-Demo: Sie erhalten in kürzester Zeit einen umfassenden Sofortüberblick und exklusive Einblicke in spätere Programmstufen, während wir Ihre individuellen Fragen zur DiGA direkt im Gespräch beantworten.
So erleben Sie das volle Potenzial von velibra deutlich effizienter als bei einem eigenständigen Test.
Buchen Sie jetzt Ihre persönliche Produkt-Demo zu velibra!
Bleiben Sie fachlich up to date – mit CME-Punkten: Freuen Sie sich auf kostenfreie Online-Fortbildungen mit renommierten Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen als Referent:innen – praxisnah, evidenzbasiert und auf dem aktuellen Stand.
Im Fokus stehen moderne Diagnostik und Behandlung psychischer Erkrankungen sowie die Rolle digitaler Therapien in der Versorgung.
Werfen Sie gerne einen Blick in unseren Fortbildungskalender und sichern Sie sich Ihre Teilnahme!
In unserem Infoblatt finden Sie alle wichtigen Informationen zu velibra.
Download Behandlerblatt:
Download Kostenvoranschlag:
Download Diagnosebestätigungen:
Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zu velibra.
Die Wirksamkeit von velibra wurde in einer Studie im Jahr 2017 zu digitalen Therapien bei Angst- und Panikstörungen nachgewiesen. An dieser Studie nahmen 139 Patient:innen mit einer Angsterkrankung teil.
Entwickelt wurde velibra von der GAIA AG. Hinter dem Programm steht ein erfahrenes interdisziplinäres Team aus Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen, das die Inhalte in Zusammenarbeit mit Betroffenen konzipiert hat.
velibra ist ab 18 Jahren geeignet. Dadurch wird sichergestellt, dass die Inhalte und Übungen zur jeweiligen Lebenssituation passen und sicher sowie sinnvoll angewendet werden können.
velibra ist aktuell in deutscher und englischer Sprache verfügbar.
Ja, velibra kann mehrfach verordnet werden. Eine Folgeverordnung wird sogar empfohlen, wenn weiterhin von der Nutzung profitiert wird oder eine Behandlung fortgesetzt werden möchte.
Da velibra als Digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte gelistet ist, übernehmen in der Regel alle gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland die Kosten für weitere Verschreibungen. Vorausgesetzt, es liegt weiterhin eine entsprechende Diagnose vor.
Eine Verordnung gilt für jeweils 90 Tage. Für eine weitere Nutzung von velibra über diesen Zeitraum hinaus ist es erforderlich, rechtzeitig vor Ablauf ein Folgerezept in der Arztpraxis anzufordern. Nach Ablauf des Zugangs werden alle Daten im Programm automatisiert unwiderruflich gelöscht.
velibra ist ein seit 10 Jahren erprobtes, interaktives Online-Therapieprogramm. Die Wirksamkeit des Programms wurde in einer großen klinischen Studie, die bereits im Jahr 2017 veröffentlicht wurde, ausführlich geprüft und belegt. Zudem ist velibra offiziell im deutschen DiGA-Verzeichnis (Digitale Gesundheitsanwendungen) gelistet.
velibra eignet sich für erwachsene Patient:innen (ab 18 Jahren), die unter Symptomen der drei häufigsten Angststörungen leiden: Generalisierte Angststörung, Soziale Angststörung oder Panikstörung mit oder ohne Agoraphobie.
Da die kognitive Verhaltenstherapie für Angst- und Panikstörungen (KVT) die empfohlene Therapieoption ist, kann velibra frühzeitig eingesetzt werden. Auch bevor eine medikamentöse Behandlung erwogen wird.
Gerade bei längeren Wartezeiten auf Psychotherapie ermöglicht velibra eine zeitnahe, strukturierte Intervention.
Grundsätzlich können Patient:innen velibra eigenständig nutzen, ohne dass Sie inhaltlich oder technisch eingebunden sind. Das Programm führt die Patient:innen Schritt für Schritt durch die Inhalte und passt den Therapieverlauf über Antwort-Auswahlmöglichkeiten individuell an.
Im Rahmen von blended care können Sie velibra optional in die Behandlung integrieren (z. B. zur Strukturierung zwischen Sitzungen oder zur Verlaufsbesprechung). Der Umfang liegt dabei vollständig in Ihrer Hand.
Bei technischen Fragen, beispielsweise bei der Freischaltung, unterstützt der GAIA-Support die Patient:innen.
Nein. velibra vermittelt Patient:innen nicht an Behandler:innen und bietet keine Therapeut:innen- oder Praxisvermittlung an. Die Nutzung erfolgt unabhängig davon, bei Bedarf erfolgt die Behandlungssuche wie gewohnt über die regulären Versorgungswege.
Nein, weder finanziell und in der Regel auch nicht zeitlich. velibra ist so konzipiert, dass Patient:innen die Anwendung eigenständig nutzen.
Rückfragen betreffen meist organisatorische Punkte wie die Code-Aktivierung und werden direkt vom GAIA-Service-Team beantwortet, ohne zusätzlichen Betreuungsbedarf in Ihrer Praxis.
Gerade im hausärztlichen Setting kann velibra helfen, Angst- und Panikstörungen strukturiert zu adressieren, ohne zusätzliche Terminressourcen zu binden.
Für Behandler:innen bieten wir regelmäßig kostenfreie, CME-zertifizierte Online-Fortbildungen an, mit erfahrenen Referent:innen aus Medizin und Psychotherapie.
Im Mittelpunkt stehen Diagnostik und leitliniengerechte Behandlung von Angst- und Panikstörungen sowie die praktische Einbindung digitaler KVT in Hausarztpraxis und Psychotherapie.
Einen Überblick über anstehende Termine finden Sie im Fortbildungskalender.
Grundsätzlich ist velibra eine sichere Ergänzung zur üblichen Behandlung, jedoch können bei der Nutzung folgende Nebenwirkungen oder Begleiterscheinungen auftreten:
Für velibra bestehen konkrete Kontraindikationen: Das Programm darf bei Patient:innen mit psychotischen Erkrankungen (z. B. Schizophrenie), bipolaren Störungen oder einem suizidalen Risiko nicht angewendet werden.
Zusätzlich sind folgende Sicherheitshinweise zu beachten:
Ja. velibra basiert auf etablierten Verfahren, insbesondere der kognitiven Verhaltenstherapie (KVT), deren Nutzen bei Angststörungen durch eine Vielzahl wissenschaftlicher Untersuchungen belegt ist. Eine klinische Studie belegt zudem die hohe Wirksamkeit von velibra bei der Linderung von Angstbeschwerden. Da das Programm zur eigenständigen Anwendung konzipiert ist, ist die Bereitschaft der Patient:innen zur aktiven Mitarbeit entscheidend
Ja, velibra eignet sich im Sinne eines "Blended-Care"-Ansatzes sehr gut als Ergänzung zu einer laufenden ärztlichen Behandlung oder Psychotherapie. Wichtig ist jedoch, dass das Programm eine reguläre Behandlung nicht ersetzt.
Ja. velibra ist als Ergänzung zur üblichen Versorgung konzipiert und kann begleitend zu einer bestehenden medikamentösen Behandlung oder anderen Therapieformen genutzt werden. Das interaktive Programm basiert auf der kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) und adressiert angstauslösende Denk- und Verhaltensmuster, um Patient:innen bei der Bewältigung ihrer Symptome zu unterstützen.
Dabei gilt ein wichtiger Sicherheitshinweis: velibra ersetzt keine ärztliche Behandlung. Eine Anpassung, Reduktion oder anderweitige Änderung der bestehenden Medikation darf daher nicht eigenständig, sondern stets nur nach Rücksprache und unter Begleitung der behandelnden Ärztin, des Arztes oder der psychotherapeutischen Fachkraft erfolgen
velibra führt die Patient:innen durch einen dynamischen, virtuellen Dialog und passt die Inhalte kontinuierlich an deren Antworten und Rückmeldungen an. Auf diese Weise werden die therapeutischen Techniken, Übungen und Informationen individuell zugeschnitten, um die persönliche Relevanz und den therapeutischen Nutzen für die Patient:innen zu maximieren. Darüber hinaus können die Patient:innen eigenständig den Schwerpunkt in der Anwendung wählen, je nach Form ihrer Angststörung.
Zudem lässt sich das Tempo der Anwendung flexibel gestalten: Die Patient:innen können die einzelnen Module und Gespräche in ihrer ganz eigenen Geschwindigkeit bearbeiten. Dies ermöglicht eine alltagsnahe, personalisierte Unterstützung beim Umgang mit Angststörungen.
Nein. Im alleinstehenden Einsatz arbeiten Patient:innen vollständig eigenständig mit der Anwendung. Im Rahmen eines Blended-Care-Ansatzes können Sie Inhalte von velibra optional in Ihre Sitzungen einbeziehen. Umfang und Integration bestimmen Sie selbst.
Ihre Verantwortung liegt allein in der Diagnosestellung. velibra darf auch mit einer Verdachtsdiagnose verordnet werden. Für alle unerwünschten Ereignisse in Zusammenhang mit der Nutzung von velibra haftet der Hersteller.
Für eine nachhaltige Wirkung wird eine Nutzungsdauer von mindestens 90 Tagen empfohlen. 90 Tage entsprechen einer Verordnung. Oft wird jedoch eine Folgeverordnung empfohlen, wobei rechtzeitiges Handeln wichtig ist, um eine nahtlose Weiternutzung zu garantieren: Vor Ablauf sollte mit der behandelnden Ärztin, dem behandelnden Arzt oder der therapeutischen Fachkraft über ein Folgerezept gesprochen werden.
Die Daten werden sonst nach den ersten 90 Tagen unwiderruflich gelöscht. Mit einem Folgerezept wird ein nahtloser Übergang ermöglicht, die bisherigen Fortschritte werden gefestigt und die bisherigen Daten bleiben gesichert. Alternativ kann velibra auch als Selbstzahler:in weiterhin genutzt werden, um die Daten zu behalten.
Für Hausärzt:innen (kurz & pragmatisch): „Das ist ein ärztlich verordnungsfähiges digitales Therapieprogramm gegen Angststörungen. Ihre Krankenkasse übernimmt die Kosten hierfür vollständig. Sie arbeiten zu Hause mit einem seriösen, strukturierten Programm, das Ihnen Schritt für Schritt hilft, nachhaltig einen besseren Umgang mit Ihren Ängsten und Sorgen zu finden.“
Für Psychotherapeut:innen (blended-care-kompatibel): „Das ist ein interaktives, digitales KVT-Programm bei Angst- und Panikstörungen, dessen Kosten die Krankenkasse übernimmt. Sie üben zwischen unseren Terminen konkrete Bausteine wie kognitive Strategien gegen Angstgedanken, Achtsamkeits- und Entspannungsverfahren sowie konkrete Expositionsübungen. Bei Bedarf können wir Ihre persönlichen Erfahrungen aus den virtuellen Gesprächen und Übungen auch direkt hier in der Therapie aufgreifen.
velibra kann von allen approbierten Ärzt:innen sowie von Psychotherapeut:innen verordnet werden – unabhängig vom jeweiligen Therapieverfahren oder fachlichen Schwerpunkt.
Im Entlassmanagement dürfen Krankenhausärzt:innen velibra per Entlassrezept (Muster 16) verordnen. Die Patient:innen reichen das Rezept bei ihrer Krankenkasse ein und erhalten den Aktivierungscode direkt von dort.
Auch Ärzt:innen in Psychiatrischen Institutsambulanzen (PIA) oder Tageskliniken können velibra verordnen verordnen, sofern sie in der jeweiligen Einrichtung verordnungsberechtigt sind.
Digitale Gesundheitsanwendungen sind grundsätzlich beihilfefähig, sofern eine ärztliche oder psychotherapeutische Verordnung vorliegt und die jeweiligen beihilferechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
Beihilfeberechtigte reichen in der Regel eine Verordnung oder Diagnosebestätigung gemeinsam mit einem Kostenvoranschlag bei der Beihilfe und der privaten Krankenversicherung ein.
Nein. velibra wird wie andere verordnungsfähige Leistungen über Ihre reguläre Praxissoftware mit der PZN 16879359 ausgestellt – auf Muster 16 oder als E-Rezept. Eine zusätzliche Software oder spezielle Schnittstellen sind nicht nötig.
Die Integration von DiGA in das E-Rezept-System erfolgt schrittweise und ist vom Stand Ihrer Praxissoftware sowie der Telematikinfrastruktur abhängig.
Wo die elektronische Verordnung digitaler Gesundheitsanwendungen bereits unterstützt wird, erfolgt der Prozess analog zu anderen E-Rezept-Verordnungen. Andernfalls bleibt vorerst das Muster 16-Rezept der verlässliche Standard.
Für die reine Verordnung existiert keine dauerhaft abrechenbare EBM-Ziffer. Eine zusätzliche Abrechnungspflicht oder verpflichtende Verlaufskontrolle besteht nicht.
velibra kann damit indikationsgerecht eingesetzt werden, ohne zusätzlichen administrativen Aufwand zu erzeugen.