velibra verordnen: budgetneutral und einfach

So erklären Sie velibra im Handumdrehen

Geben Sie Ihren Patient:innen eine klare Orientierung. Nutzen Sie unser bewährtes Wording für eine schnelle und verständliche Einordnung im Gespräch:

velibra ist ein ärztlich verordnetes Online-Programm bei Ängsten, das von Ihrer Krankenkasse bezahlt wird. Sie bekommen konkrete Übungen und Gesprächsthemen an die Hand, die Sie im Alltag umsetzen – und Sie können sofort starten.“

velibra auf Rezept – so funktioniert es in der Praxis

velibra ist dauerhaft im BfArM-Verzeichnis gelistet und damit Teil der Regelversorgung. Für gesetzlich Versicherte übernehmen alle gesetzlichen Krankenkassen die Kosten vollständig, sobald eine ärztliche oder psychotherapeutische Verordnung bzw. ein entsprechender Nachweis vorliegt.

velibra verordnen Sie wie gewohnt mit PZN 16879359 – aktuell in der Regel über Muster 16. Die elektronische Verordnung (E-Rezept) wird schrittweise umgesetzt und ist abhängig von den Möglichkeiten Ihrer Praxissoftware.

velibra Verordnung für gesetzlich Versicherte

Schritt 1:

Sie verordnen velibra auf Muster 16 oder E-Rezept (PZN 16879359).

Schritt 2:

Die Patient:innen reichen das Rezept bei ihrer gesetzlichen Krankenkasse ein oder nutzen den PZN 16879359 Rezept-Service.

Schritt 3:

Die Krankenkasse schickt einen persönlichen Freischaltcode an die Patient:inen.

Schritt 4:

Patient:innen lösen den Code auf velibra.com/de-de/aktivieren ein.

Fordern Sie gerne praktische Muster 16-Rezeptvordrucke sowie Patient:innen-Informationen an. Eine genaue Anleitung für die Ausstellung des Rezepts liegt dem Paket bei.

Wie Sie velibra privat Versicherten verordnen

Auch die meisten privaten Krankenkassen übernehmen die Kosten von velibra.

Der Versicherte prüft eine mögliche Erstattung im Vorfeld individuell bei seiner PKV.

Schritt 1:

Dafür benötigen die privaten Krankenkassen (PKV) einen Kostenvoranschlag sowie die ärztliche Verordnung oder Diagnosebestätigung. (Kostenvoranschlag und Diagnosebestätigung stehen Ihnen nachfolgend zum Download zur Verfügung.)

Schritt 2:

Anschließend klären Patient:innen die Kostenübernahme mit der PKV und ggf. der Beihilfe.

Schritt 3:

Nach Klärung der Kostenübernahme wenden sich die Patient:innen an den Hersteller (diga-team@gaia-group.com). Sie erhalten ihre Zugangsdaten und die Rechnung.

Der Verordnungsprozess bei Selbstzahler:innen

Auch Selbstzahler:innen können velibra nutzen. Die Kosten für eine Lizenzdauer von 90 Tagen betragen 230,00€ inklusive 19% Mehrwertsteuer.

Schritt 1:

Sie als Behandler:in stellen dafür eine Diagnosebestätigung oder eine ärztliche Verordnung aus.

Schritt 2:

Die Patient:innen senden dieses Dokument an diga-team@gaia-group.com.

Schritt 3:

Das Serviceteam der GAIA AG stellt den Zugang zu velibra und die Rechnung bereit.

So können Ihre Patient:innen das Rezept für velibra einlösen

Informationen hierzu erhalten Patient:innen auf dieser Seite:

velibra ist budgetneutral – Vorteile für Behandler:in

Verordnungen im Praxisalltag lassen sich medizinisch hochwertig und gleichzeitig wirtschaftlich sicher gestalten, indem sie Ihre Budgetplanung und Regresssicherheit aktiv unterstützen.

Die Verordnung von velibra ist budgetneutral. Das bedeutet: Die Krankenkasse übernimmt die Kosten der digitalen Therapie vollständig. Die Verordnung lässt Ihr Arznei-, Heilmittel- und Praxisbudgets unberührt.

Für Sie heißt das:

Sie können Patient:innen frühzeitig versorgen

Auch bei hoher Nachfrage und Wartezeiten

Ihre Entscheidung auf Basis reiner klinischer Kriterien und wirtschaftlicher Sicherhei

Haben Sie Fragen?

Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zur Verordnung von velibra.

Die Wirksamkeit von velibra wurde in einer Studie im Jahr 2017 zu digitalen Therapien bei Angst- und Panikstörungen nachgewiesen. An dieser Studie nahmen 139 Patient:innen mit einer Angsterkrankung teil.

Entwickelt wurde velibra von der GAIA AG. Hinter dem Programm steht ein erfahrenes interdisziplinäres Team aus Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen, das die Inhalte in Zusammenarbeit mit Betroffenen konzipiert hat.

velibra ist ab 18 Jahren geeignet. Dadurch wird sichergestellt, dass die Inhalte und Übungen zur jeweiligen Lebenssituation passen und sicher sowie sinnvoll angewendet werden können.

velibra ist aktuell in deutscher und englischer Sprache verfügbar.

Ja, velibra kann mehrfach verordnet werden. Eine Folgeverordnung wird sogar empfohlen, wenn weiterhin von der Nutzung profitiert wird oder eine Behandlung fortgesetzt werden möchte.

Da velibra als Digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte gelistet ist, übernehmen in der Regel alle gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland die Kosten für weitere Verschreibungen. Vorausgesetzt, es liegt weiterhin eine entsprechende Diagnose vor.

Eine Verordnung gilt für jeweils 90 Tage. Für eine weitere Nutzung von velibra über diesen Zeitraum hinaus ist es erforderlich, rechtzeitig vor Ablauf ein Folgerezept in der Arztpraxis anzufordern. Nach Ablauf des Zugangs werden alle Daten im Programm automatisiert unwiderruflich gelöscht.

velibra ist ein seit 10 Jahren erprobtes, interaktives Online-Therapieprogramm. Die Wirksamkeit des Programms wurde in einer großen klinischen Studie, die bereits im Jahr 2017 veröffentlicht wurde, ausführlich geprüft und belegt. Zudem ist velibra offiziell im deutschen DiGA-Verzeichnis (Digitale Gesundheitsanwendungen) gelistet.

velibra eignet sich für erwachsene Patient:innen (ab 18 Jahren), die unter Symptomen der drei häufigsten Angststörungen leiden: Generalisierte Angststörung, Soziale Angststörung oder Panikstörung mit oder ohne Agoraphobie.

Da die kognitive Verhaltenstherapie für Angst- und Panikstörungen (KVT) die empfohlene Therapieoption ist, kann velibra frühzeitig eingesetzt werden. Auch bevor eine medikamentöse Behandlung erwogen wird.

Gerade bei längeren Wartezeiten auf Psychotherapie ermöglicht velibra eine zeitnahe, strukturierte Intervention.

Grundsätzlich können Patient:innen velibra eigenständig nutzen, ohne dass Sie inhaltlich oder technisch eingebunden sind. Das Programm führt die Patient:innen Schritt für Schritt durch die Inhalte und passt den Therapieverlauf über Antwort-Auswahlmöglichkeiten individuell an.

Im Rahmen von blended care können Sie velibra optional in die Behandlung integrieren (z. B. zur Strukturierung zwischen Sitzungen oder zur Verlaufsbesprechung). Der Umfang liegt dabei vollständig in Ihrer Hand. 

Bei technischen Fragen, beispielsweise bei der Freischaltung, unterstützt der GAIA-Support die Patient:innen.

Nein. velibra vermittelt Patient:innen nicht an Behandler:innen und bietet keine Therapeut:innen- oder Praxisvermittlung an. Die Nutzung erfolgt unabhängig davon, bei Bedarf erfolgt die Behandlungssuche wie gewohnt über die regulären Versorgungswege.

Nein, weder finanziell und in der Regel auch nicht zeitlich. velibra ist so konzipiert, dass Patient:innen die Anwendung eigenständig nutzen. 

Rückfragen betreffen meist organisatorische Punkte wie die Code-Aktivierung und werden direkt vom GAIA-Service-Team beantwortet, ohne zusätzlichen Betreuungsbedarf in Ihrer Praxis.

Gerade im hausärztlichen Setting kann velibra helfen, Angst- und Panikstörungen strukturiert zu adressieren, ohne zusätzliche Terminressourcen zu binden.

Für Behandler:innen bieten wir regelmäßig kostenfreie, CME-zertifizierte Online-Fortbildungen an, mit erfahrenen Referent:innen aus Medizin und Psychotherapie. 

Im Mittelpunkt stehen Diagnostik und leitliniengerechte Behandlung von Angst- und Panikstörungen sowie die praktische Einbindung digitaler KVT in Hausarztpraxis und Psychotherapie.

Einen Überblick über anstehende Termine finden Sie im Fortbildungskalender.

Grundsätzlich ist velibra eine sichere Ergänzung zur üblichen Behandlung, jedoch können bei der Nutzung folgende Nebenwirkungen oder Begleiterscheinungen auftreten:

  • Belastung durch schwierige Themen: Die Auseinandersetzung mit Ängsten und anderen herausfordernden Themen kann anstrengend sein. Dadurch kann es vorkommen, dass sich die Stimmung oder andere Symptome von Patient:innen vorübergehend verschlechtern.
  • Körperliche Reaktionen bei Expositionsübungen: velibra enthält Übungen zur körperlichen Konfrontation, die sogenannte interozeptive Exposition. Eine spezielle Übung, die panikähnliche Symptome auslösen soll ("Im Kreis drehen"), kann in sehr seltenen Fällen vorübergehende körperliche Beschwerden verursachen, die länger andauern als die vorgesehenen wenigen Minuten.
  • Ausbleibender Behandlungserfolg: Nicht jede Übung oder Empfehlung ist für alle Patient:innen gleichermaßen geeignet. Es ist zudem möglich, dass nicht jede:r in dem erhofften Maße vom Programm profitiert, was unter Umständen Gefühle der Enttäuschung auslösen kann.

Für velibra bestehen konkrete Kontraindikationen: Das Programm darf bei Patient:innen mit psychotischen Erkrankungen (z. B. Schizophrenie), bipolaren Störungen oder einem suizidalen Risiko nicht angewendet werden.

Zusätzlich sind folgende Sicherheitshinweise zu beachten:

  • Kein Ersatz für Regelversorgung: velibra dient als Ergänzung und darf bestehende ärztliche oder psychotherapeutische Behandlungen nicht ersetzen.
  • Mögliche Begleiterscheinungen: Die Auseinandersetzung mit Ängsten kann belastend sein und Symptome vorübergehend verschlechtern. Spezielle körperliche Übungen (wie „Im Kreis drehen“) können in seltenen Fällen länger anhaltende körperliche Beschwerden auslösen.
  • Körperliche Einschränkungen: Bei Patient:innen mit gesundheitlichen Beschwerden wird dringend eine vorherige ärztliche Abklärung empfohlen, um zu klären, ob die Übungen zur körperlichen (interozeptiven) Exposition für sie geeignet sind

Ja. velibra basiert auf etablierten Verfahren, insbesondere der kognitiven Verhaltenstherapie (KVT), deren Nutzen bei Angststörungen durch eine Vielzahl wissenschaftlicher Untersuchungen belegt ist. Eine klinische Studie belegt zudem die hohe Wirksamkeit von velibra bei der Linderung von Angstbeschwerden. Da das Programm zur eigenständigen Anwendung konzipiert ist, ist die Bereitschaft der Patient:innen zur aktiven Mitarbeit entscheidend

Ja, velibra eignet sich im Sinne eines "Blended-Care"-Ansatzes sehr gut als Ergänzung zu einer laufenden ärztlichen Behandlung oder Psychotherapie. Wichtig ist jedoch, dass das Programm eine reguläre Behandlung nicht ersetzt.

  • Therapieunterstützung: Patient:innen bearbeiten zwischen den regulären Terminen interaktive Module, in denen sie beispielsweise kognitive Strategien, Entspannungsverfahren und Expositionsübungen erlernen. Die gesammelten Erfahrungen können bei Bedarf direkt in die Therapie eingebracht werden.
  • Gemeinsame Verlaufskontrolle: Patient:innen können den Verlauf ihrer Angst-, Stress- und Depressions-Symptome im Programm protokollieren. Diese Ergebnisse lassen sich als PDF exportieren und auf freiwilliger Basis beim nächsten Termin mit der behandelnden Fachperson besprechen.

Ja. velibra ist als Ergänzung zur üblichen Versorgung konzipiert und kann begleitend zu einer bestehenden medikamentösen Behandlung oder anderen Therapieformen genutzt werden. Das interaktive Programm basiert auf der kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) und adressiert angstauslösende Denk- und Verhaltensmuster, um Patient:innen bei der Bewältigung ihrer Symptome zu unterstützen.

Dabei gilt ein wichtiger Sicherheitshinweis: velibra ersetzt keine ärztliche Behandlung. Eine Anpassung, Reduktion oder anderweitige Änderung der bestehenden Medikation darf daher nicht eigenständig, sondern stets nur nach Rücksprache und unter Begleitung der behandelnden Ärztin, des Arztes oder der psychotherapeutischen Fachkraft erfolgen

velibra führt die Patient:innen durch einen dynamischen, virtuellen Dialog und passt die Inhalte kontinuierlich an deren Antworten und Rückmeldungen an. Auf diese Weise werden die therapeutischen Techniken, Übungen und Informationen individuell zugeschnitten, um die persönliche Relevanz und den therapeutischen Nutzen für die Patient:innen zu maximieren. Darüber hinaus können die Patient:innen eigenständig den Schwerpunkt in der Anwendung wählen, je nach Form ihrer Angststörung.

Zudem lässt sich das Tempo der Anwendung flexibel gestalten: Die Patient:innen können die einzelnen Module und Gespräche in ihrer ganz eigenen Geschwindigkeit bearbeiten. Dies ermöglicht eine alltagsnahe, personalisierte Unterstützung beim Umgang mit Angststörungen.

Nein. Im alleinstehenden Einsatz arbeiten Patient:innen vollständig eigenständig mit der Anwendung. Im Rahmen eines Blended-Care-Ansatzes können Sie Inhalte von velibra optional in Ihre Sitzungen einbeziehen. Umfang und Integration bestimmen Sie selbst.

Ihre Verantwortung liegt allein in der Diagnosestellung. velibra darf auch mit einer Verdachtsdiagnose verordnet werden. Für alle unerwünschten Ereignisse in Zusammenhang mit der Nutzung von velibra haftet der Hersteller.